Seit wann gibt es eigentlich das Spiel Tischtennis?
Es gibt verschiedene Aufzeichnungen darüber; die Frage aber, wann, wo und wie das Spiel entstanden ist, ist nicht exakt festzustellen.
Allgemein wird angenommen, dass der Tischtennissport zuerst in Asien, England oder bei den Indianern in primitiver Form aufgekommen ist.
Es wurde auf großen Plätzen gespielt, wo man den Ball über die Schnur schlagen musste. Später wurde die Schnur durch ein Netz ersetzt,
da es oft zu Streitigkeiten kam, ob der Ball über oder unter der Schnur hindurchgespielt wurde.
Mitte des 19. Jahrhunderts zeichneten sich dann 2 verschiedene Richtungen ab.
Die eine Gruppe bevorzugte das Spielen im Freien, daraus entwickelte sich das Tennis,
und die andere Gruppe zeigte mehr Interesse für das Spiel in Räumen bzw. Hallen --Indoor Tennis.
Später wurde das Spiel auf einen Tisch verlegt. Der Engländer James Gibb entdeckte auf einer Geschäftsreise durch Amerika den Zelluloidball,
mit dem auch heute noch gespielt wird. Der Vorläufer unseres heutigen Schlägers waren die "Banjo-Rackets".
Es waren schmale, eiförmige, pergamentüberspannte Schläger mit ca. 50 cm Länge.
Immer wenn man mit diesen Schlägern den Ball traf, erklang ein Ping-Pong Ton und so kam das Spiel auch zu seinem Namen.
In Amerika wurde das Spiel "Whiff-Whaff" und in Frankreich "Pim-Pam" genannt.
In früherer Zeit wurde Tischtennis nur von den Adeligen im Abendkleid gespielt.
Das Spiel selbst hatte aber nur wenig Ähnlichkeit mit dem heutigen Tischtennis.
In jedem Land gab es verschiedene Regeln. In Japan zählte man nur bis 10 und da die Japaner bedeutend kleiner als die Europäer waren,
spielten sie auf wesentlich kleineren Tischen und mit leichteren Bällen.
In Jahr 1902 erfand der Engländer Godd, aus London, den Noppengummi.
Ab dieser Zeit spielte man mit einem Holzschläger und einem Belag.
Damals gründete sich der ITTF (International- Table-Tennis- Federation) der aus 9 Nationen bestand.
Seine Aufgabe war und ist es, für einheitliche Maße von Tischen und Netzen sowie internationale Regeln zu sorgen.
1952 erfanden die Japaner den berüchtigten Schwammbelag mit dem sie Könner zu Anfängern degradierten.
Es sah damals so aus, als ob das Sicherheitsspiel dem Angriffsspiel den Rang ablaufen würde.
Es ging auch so weit, dass es Matches gab, wo es nach 7 Stunden erst 5 : 3 stand.
Die Folge daraus war, daß die Zeitbegrenzung eingeführt wurde, d.h. nach 20 Minuten gewann der den Satz,
der in Führung lag. Das Verteidigungsspiel wurde aber dann wieder vom Angriffsspiel überholt.
Zu dieser Zeit waren die Chinesen und Japaner den Europäern in diesem Spiel weit überlegen.
Jedoch in den letzten 10 Jahren wurden die Europäer immer stärker.
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